Gibt es ein modernes Leben ohne die Produkte der Großen Fünf? Ein Autor der US-Version des Vice-Techmagazins Motherboard hat es ausprobiert und einen Monat lang seinen Alltag ausschließlich mit der Hilfe von freier Software oder Programmen von unabhängigen Anbietern bestritten. Daniel Oberhaus Bericht vermittelt auf unterhaltsame Art die Chancen und Fallstricke der alternativen Technologie.
Ein besonders unterhaltsamer Teil des Artikels beschreibt die Mühe des Autors damit, von Windows auf ein Linux-Betriebssystem umzusteigen:
Trotz ihrer einfachen Installation und Kompatibilität mit der meisten Software sind Ubuntu und andere Linux-Distributionen immer noch nicht Mainstream. […] Linux verletzt den ersten Grundsatz, mit dem man Leute dazu kriegt, eine Technologie zu verwenden: Nämlich dass es sich nicht so anfühlen sollte, als würde man überhaupt Technologie verwenden. Um Arthur C. Clarke zu paraphrasieren, es sollte sich wie Magie anfühlen. Linux fühlt sich nicht wie Magie an, sondern wie ein Ärgernis – zumindest, bis man herausgefunden hat, wie man eine Kommandozeile bedient. [Eigene Übersetzung]
